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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Lebkuchenhäuser

In den letzten Jahren habe ich zu Weihnachten mindenstens ein Lebkuchenhaus gebaut.
Leider habe ich sie nicht hoch geladen aber die vom letzten Jahr sind jetzt dran


Letztes Jahr habe ich auch versucht eine Hobbithöhle als Lebkuchenhaus zu bauen.
Für das Gras habe ich Kokosflocken mit grüner Lebensmittelfarbe gefärbt. Mit den Größenverhältnissen bin ich nicht ganz so zufrieden.


Hobbithöhle


Alles in allem bin ich ganz zufrieden. Ein Hobbit hätte sich hier bestimmt wohlgefühlt.

Dienstag, 28. Juli 2015

Sherlock Holmes - Fondanttorte

Für die Fondanttorte meines anderen Bruders hatte ich mir überlegt eine Sherlock Holmes Torte zu backen. Als Grundlage habe ich mir hier einen Bienenstich ausgesucht, den ich ganz normal gebacken habe. Wichtig ist nur, dass die Creme fest ist, bevor man beginnt den Fondant aufzulegen (sonst wird sie von dem Gewicht praktisch erdrückt).

Mit dem Herstellen der Deko sollte frühzeitig begonnen werden, da es hier etwas aufwändiger werden kann. Die Scherenschnitte von Sherlock und Watson konnte ich leider nicht aus Fondant ausschneiden. Zum einen weil mir die Zeit nicht mehr gereicht hatte, zum anderen weil mehrere Versuche in fehlenden Kopfteilen geendet haben. (Aus Papier ausgeschnitten war es aber auch nicht so schlecht).
Als Ersatz für die Typischen Schokoladen Ganache (oder Buttercreme) habe ich hier eine Zitronen-Limetten-Ganache von Kreativum Torten hergestellt.
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Zutaten
200ml Sahne 400gr Weiße Schokolade 1 Limetten 2 Zitronenextrakt 1 Zitronenschale
Zubereitung
Währen die Sahne auf dem Herd steht und langsam zu kochen beginnt, könnt Ihr die Schokolade klein hacken. Sobald die Sahne kocht, diese vom Herd nehmen und darauf achten dass sie nicht anbrennt.

Dann die Schokolade zur Sahne hinzufügen, kurz ziehen lassen und gut durchrühren. So dass die sich die ganze Schokolade auflöst. Die Limette gut auspressen und mit dem Zitronenextrakt und Zitronenschale in die Ganache rühren.

Falls sich die Masse nicht richtig homogenisiert, einfach kurz mit dem Pürierstab die Masse homogenisieren. Wichtig: den Pürierstab tief eingetaucht lassen, so dass die Sahne nicht geschlagen wird.

 

Anschließend die Ganache kellerkalt stellen. Kühlschrank geht auch, aber vor der Weiterverarbeitung die Ganache auf Zimmertemperatur bringen, sonst ist die Ganache zu fest. Falls Ihr die Ganache als Füllung verwendet könnt Ihr die noch kurz mit dem Mixer aufschlagen. Dadurch wird die fluffiger, aber nicht zu lange, sonst gerinnt es, ist ja Sahne drin ;O)


Zum Einstreichen der Torte schlage ich die Ganache nicht mehr auf, sondern verwend sie gleich so.
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Wenn die Ganache fest ist kann man beginnen den Fondant aufzulegen und anschließend die Deko auflegen. (Das aussen um die Torte herum sollte ein Schal sein)


Minion - Fondanttorte

Zum Geburtstag meines kleinen Bruders habe ich mir überlegt meine erste Fondant Motivtorte zu backen. Als Motiv hat sich hier ein Minion angeboten. 
Als Kuchen an sich habe ich einen Zitronenkuchen gebacken.
Das Rezept hierfür habe ich von Sissis Tortenwelt => hier

"Teig für eine 26iger Form

Zutaten:

6 Eier
400g Zucker,
3 unbehandelte Große Zitronen
450g Mehl
50ml Buttermilch
350g weiche Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver


Den Backofen vorheizen auf 180° C Ober/Unter Hitze oder 170° C Umluft.
Eine Springform (26er) entweder mit Butter einfetten, oder Backpapier in Streifen und Bodengrossen Kreis schneiden und damit den Rand und Boden auskleiden.
Jetzt nehmt ihr die Eier, Vanillezucker und Zucker und rührt diese 10 Minuten cremig-schaumig.
Die weiche Butter dann nach und nach hinzufügen.

Als nächstes wascht ihr die Zitronen, trocknet sie ab und reibt die Schalen ab.
Die Zitrone Presst ihr aus.
Diese sollten ungefähr 130 ml Saft ergeben.
Wenn es weniger ist presst auch noch eine dritte aus und messt euch 130 ml Zitronensaft ab.

Die Zitronenschale und der Zitronensaft wird jetzt der Eimasse zugefügt.
Die 50 ml Buttermilch auch zugeben.

Dann nehmt ihr das Mehl und das Backpulver und siebt es nach und nach in die Masse.
Den Teig nicht mehr mit dem Handrührgerät schlagen sondern nur noch mit Quirl oder Teigschaber rühren, damit er nicht zusammenfällt.
Jetzt diesen Teig gleichmäßig in die gefettete oder ausgekleidete Springform gegeben.
Der Kuchen wird bei 170-180 Grad circa 50-60 Minuten gebacken.
Am besten macht ihr mal eine Stäbchenprobe nach 45 Minuten, um den Garzeitpunkt nicht zu überschreiten.
Dadurch bleibt der Kuchen feuchter.

Wenn er gar ist, soll er noch 15 Minuten in der Form stehen gelassen werden.
Danach könnt ihr ihn herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
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Den Kuchen habe ich einmal horizontal durchgeschnitten und mit Lemon Curd bestrichen. 
Am nächsten Tag (wenn alles ausgekühlt ist) habe ich den Kuchen mit einer leicht bitteren Orangenmarmelade bestrichen anstelle einer Ganache.

Die Augen etc. habe ich auch am zweiten Tag hergestellt. Damit die Augen gleichmäßig rund werden habe ich unterschiedlich große Kreise zum Ausstechen genommen (Gläser, Deckel, Röhrchen etc.). Dann konnte auch alles nochmal etwas trocknen und fest werden.


Am Tag der Feier wurde der Kuchen dann mit dem ausgewellten Fondant überzogen und die Dekoelemente drauf gesetzt. Aufgrund der Temperaturen war der Kuchen auch als erstes weg.
Meiner Meinung nach hat der Zitronenkuchen richtig lecker geschmeckt.

Sonntag, 28. Juni 2015

Schuhe backen

Dieses Jahr wollte ich meiner Schwester zum Geburtstag einen besonderen Kuchen backen. Also habe ich meine Nachbarin um Hilfe gebeten, da sie sich mit Fondant etc. auskennt.

Herausgekommen ist dieser - ich finde hübsche - Schuh. Im Blumenladen gab es sogar die passenden Rosen dazu. Außerdem haben wir aus den Cupcakes ebenfalls Highheels gebastelt. Leider waren sie nicht sonderlich belastbar.


Der Kuchen und die Cupcakes an sich haben echt lecker geschmeckt, nur die Buttercreme auf den Cupcakes fand ich teilweise etwas zu heftig.
In Zukunft möchte ich mich öfters an ausgefalleneren Kuchen austoben (und in den nächsten Wochen werden vermutlich zwei weitere hinzu kommen).

Montag, 6. April 2015

Backen für Ostern

Für Ostern musste natürlich wieder gebacken werden. Also habe ich einen normalen Mürbeteig hergestellt, ein paar Ausstecher geschnappt und losgelegt. Die Hasen hier waren ein Auftrag meiner Mutter.
Unsere Nachbarskinder haben es etwas mit der Dekoration übertrieben. Ich wäre gerne dabei, wenn jemand versucht den Hasen zu essen.
Nur Zuckerstreusel fand ich zu langweilig, deshalb mussten die Ohren dieser Hasen in Schokolade getunkt werden.
Tierkörper gehören bei uns einfach zu Ostern. Das Lamm war eigentlich für unsere Familie gedacht ...
Da ich aber dem Hasen die Ohren gebrochen habe und er so nicht mehr an unsere Nachbarn gehen konnte behielten wir den Hasen und die Nachbarn bekamen das Lamm.
Die Ohren habe ich mit rotem Zuckerguss angeklebt, was teilweise etwas ... naja seltsam aussah.
So wurde das Osterlamm dann auf unsere Nachbarn losgelassen. Ich hoffe es hat geschmeckt.

Dienstag, 6. Januar 2015

Lebkuchen V - das Essen

Heute war es dann endlich so weit und die letzten Stunden des Lebkuchenhauses waren gezählt. Um die Menge zu bewältigen haben wir unsere Nachbarn eingeladen. Der Zuckerguss war beim Anschneiden der härteste Teil.

 Leider sind die Fenster nach und nach "ausgelaufen", das lag vermutlich mit an der Temperatur im Wohnzimmer.
Am Schluss blieb nur der Tannenbaum und die Bodenplatte übrig. Die müssen wir dann in den nächsten Tagen irgendwie vernichten.

Lebkuchen IV - die Dekoration

Dekorieren kann man im Prinzip mit allem auf was man Lust hat, es sollte nur nicht allzu schwer sein. Natürlich kann man auch den Zuckerguss einfärben - wenn man möchte.
Ich wollte noch einen Weihnachtsbaum am Haus haben und habe deshalb einen 3-Seitigen Baum ausgeschnitten (steht besser und geht vermutlich am einfachsten). Die Flächen kann man schon vorher verzieren und trocknen lassen, die Kanten sollten jedoch erst nach dem Zusammenbauen verziert werden, da man sonst unschöne abdrücke auf den Seiten erhalten kann.
Bei mir hat sogar die Fernbedienung der Kerze in den Schornstein gepasst (war aber eher Zufall)


Als Schneebälle habe ich Raffaelo aufeinander geklebt.
Im Einzelhandel habe ich die Schokobäume und den Nikolaus gefunden und war der Meinung, dass sie sehr gut dazu passen.






Lebkuchen III - der Bau

Das Eiweiß schaumig schlagen und nach und nach gesiebten Puderzucker zugeben, bis eine zähflüssige Masse entsteht. Das Häuschen mit dem Guss zusammenkleben und mind. 2 Stunden trocknen lassen. Dann kann man es nach Belieben verzieren.

Fensterrahmen, Türrahmen und was man sonst noch so gerne an den Wänden hätte sollte man schon vor dem zusammenbauen aufzeichnen und trocknen lassen. Dies ist einfacher und man braucht keine Sorgen zu haben, dass alles wieder verläuft. Zum dekorieren kann man auch ein Zitronensaft-Puderzuckergemisch nehmen (ist eine Abwechslung nachher beim Essen)
Beim Bau selbst sollte man Stützen zur Hilfe nehmen (ich habe Honiggläser genommen).
Als "special effect" habe ich eine LED Wachskerze eingemauert, welche man über eine Fernbedienung an und aus schalten kann.
Fast fertig :-)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Lebkuchen II - Das Backen




Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche knapp 1 cm dick ausrollen. Das Haus nach eigenen Plänen aus dem Teig ausschneiden (Bauteile vorher auf Backpapier vorplanen) und Fenster, Türen etc. ausschneiden.

 Die Teile müssen gut abkühlen. Am besten eine Nacht liegen lassen und erst am anderen Tag weiter verarbeiten.
Die Teile auf ein Backblech mit Backpapier legen. Im Backofen bei 175°C 10 - 15 min. backen.
Wenn man möchte kann man die Fenster (und Türen) in den letzten 2 - 3 Minuten Stückchen von Bonbons reinlegen und schmelzen lassen. Vor dem Ablösen sollte alles etwas abkühlen.
Aus dem Rest Teig Sterne oder Bäumchen usw. ausstechen.

 Den Boden musste ich an den Seiten leider etwas hochklappen, da das Backblech und der Backofen etwas zu klein war.
 
Das Rezept findet man hier

Lebkuchen I - Der Teig



Irgendwie bin ich in letzter Zeit dank Schule etc. nicht dazu gekommen den Blog hier weiterzupflegen. In den nächsten Wochen versuche ich ein paar der älteren Posts aufzuholen, mal sehen wie weit ich komme.


Jetzt aber zu meinem Lebkuchenhaus.
Dieses Jahr hatte ich mal wieder Lust ein Lebkuchenhaus zu backen ... also habe ich mir folgendes Rezept rausgesucht:


  •                   400 g   Honig
  •                  150 g   Butter 
  •                   200 g   Zucker  
  •                   2   Eier 
  •                   1   Päckchen Lebkuchengewürz 
  •                   1   Prise Salz 
  •                   800 g   Mehl  
  •                   4 TL   Backpulver 
  •                   20 g   Kakao 
  •                   1   Ei
 
 
 
Honig, Margarine oder Butter und Zucker in einem Topf unter Rühren zerlassen, bis der Zucker gelöst ist. Das ganze auf mindestens 65 Grad oder weniger Abkühlen lassen.

Eier und Gewürze unter die Honigmasse rühren. Mehl, Backpulver, Kakao mischen, sieben und 2/3 davon nach und nach zufügen. Den Rest auf der Arbeitsfläche mit der Hand unterkneten.

Den Teig habe ich dann über Nacht im Keller ruhen lassen.